Die
unvergängliche Schönheit eines Schmuck, seine Ausstrahlung und Ästhetik machen
den Schmuck zu einem idealen Geschenk, das im entscheidenden Moment
oft mehr aussagt als tausend Worte.
Als weitere Preise warten auf Sie
100 Einkaufsgutscheine im Wert von je 200,- Euro. Also: Nichts wie mitmachen
und folgende Frage richtig beantworten:
„Welche Gewichtseinheit wird für Diamanten benutzt?"
Die meisten Edelsteinvorkommen sind zufällig entdeckt worden. Auch heutzutage
ist eine systematische Suche (Prospektion) fast nur auf Diamantlagerstätten be
schränkt. Das hat zum Teil seinen Grund auch darin, daß Preise und Produktion
des Diamanten weltweit kontrolliert werden und ein großer Kapital einsatz
möglich ist. Ob sich bei den anderen Edelsteinen ein größerer Aufwand ohne
gleichzeitige Marktkontrolle lohnen würde, ist sehr zweifelhaft.
Die Prospektion nichtdiamanthaltiger Lagerstätten wird im allgemeinen mit einfa
chen Mitteln, ohne moderne Technik und ohne wissenschaftliche Grundlage
durchgeführt. Dennoch bleibt erstaunenswert, mit welchem Erfolg einheimische
Prospektoren neue Lagerstätten erkunden. — Ein Edelsteinvorkommen, das aus
gebeutet wird, nennt man Mine.
Die Gewinnungsrnethoden sind — mit Ausnahme beim Diamanten — in den meisten
Ländern sehr primitiv, in einigen Gegenden wie vor 2000 Jahren. Die einfachste
Art ist es, Edelsteine an der Oberfläche zu sammeln. Das kann in einem trockenen
flußtal oder in Felsspalten geschehen. Eingewachsene Kristalle werden mit Brech
werkzeugen, mit Preßlufthämmern oder durch Sprengung freigelegt.
Relativ einfach ist die Gewinnung von Edelsteinen aus jungen Seifen. Etwa überla
gernde Deckschichten werden abgegraben. Bei tief unter der Oberfläche gelege nen
Seifen werden Gruben ausgehoben oder Schächte — teilweise bis 10 m
—niedergebracht. Einfache Überdachungen schützen den Schachteingang vor Re
gen, Schöpfeimer und Motorpumpen beseitigen eindringendes Grundwasser. Vonder
Schachtsohle begleiten Querstollen die edelsteinhaltige Schicht. Nur die größten
Förderschächte sind behelfsmäßig abgestützt.
Selbst in Flüssen wird nach Edelsteinen geschürft. Zu diesem Zweck werden die
Gewässer durch künstlichen Stau an einzelnen Stellen zu schnellerem Fließen
angeregt, während Arbeiter, bis zu den Lenden im Wasser stehend, mit langen
Stangen und Rechen den Untergrund aufwühlen. Die spezifisch leichteren
sandigen Bestandteile schwimmen davon, während die schwereren Edelsteine
liegenbleiben.
Eine weitere Edelstein-Anreicherung der aus Schächten oder im Fluß gewonnenen
Sande erfolgt durch Schlämmen. Arbeiter schwenken in Waschgruben Körbe, die mit
edelsteinhaltiger Erde gefüllt sind. Tone und Sande werden weggeführt, und die
spezifisch schwereren Edelsteine bleiben in einem Konzentrat zurück.
Leichtere Edelsteine, wie Berylle, Feldspäte, Quarze und Turmaline gehen
allerdings durch diese Methode verloren.In einigen Ländern werden hydraulische
Abbaumethoden praktiziert, manlockeren Hangschutt durch starke Wasserstrahlen
absprüht.Den größten Aufwand erfordert ein Untertagebau, wenn Stollen in den
festen Fels vorgetrieben werden. Das macht man nur dort, wo eine sicher
nachgewiesene.