Die
unvergängliche Schönheit eines Schmuck, seine Ausstrahlung und Ästhetik machen
den Schmuck zu einem idealen Geschenk, das im entscheidenden Moment
oft mehr aussagt als tausend Worte.
Den Namen bekam der Diamant von seiner Härte (gr. adamas: der
Unbezwingbare). Es gibt nichts vergleichbar Hartes; deshalb ist er geradezu
unvergänglich. Seine Schleifhärte ist 140 mal so groß wie die von Korund.
Allerdings ist die Härte des Diamanten auf den einzelnen Kristallflächen
verschieden. Darin liegt die Möglichkeit, Diamant mit Diamant (oder D.-Pulver,
in dem ja — nach statistischer Wahrscheinlichkeit — jede verschiedene D.-Härte
vorkommt) zu schleifen. — Wegen der vollkommenen Spaltbarkeit Vorsicht beim
Fassen! — Sehr starker Glanz, dient dem geübten Auge als Erkennungsmerkmal
gegenüber Imitationen.
Gegen chemische Reagenzien im allgemeinen unempfindlich. Nur Chromschwefelsäure
verändert ihn bei 200 C zu Kohlendioxid. Hohe Temperaturen bewirken Ätzfiguren
auf den Facettenflächen. Vorsicht beim Löten! Für Röntgenstrahlen (im
Unterschied zu diamantähnlichen Mineralien und Synthesen) durchlässig.
Seit den dreißiger Jahren ist erkannt, daß es beim Diamant auf Grund der
Unterschiede im Absorptionspektrum, in der Fluoreszenz, in der elektrischen
Leitfähigkeit und in der Spaltbarkeit verschiedene Typen gibt. Die Wissenschaft
unterscheidet heute die Typen Ta, 1 b, II a und II b. Inder Praxis des
Edelsteinhandels hat dies keine Bedeutung, wohl aber beim Schleifen.
Die optischen Effekte sind beim Diamant außerordentlich günstig; daher gilt er
als König der Edelsteine. Er wird schon seit dem Altertum für Schmuckzwecke
verwendet.
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und folgende Frage richtig beantworten:
„Welche Gewichtseinheit wird für Diamanten benutzt?"